SMARTER TOGETHER

Mehr Lebensqualität für Wien, München und Lyon 

 

Wie kann man das Leben in urbanen Quartieren verbessern? Um dies herauszufinden, demonstriert das Projekt SMARTER TOGETHER smarte und inklusive Lösungen in den Leuchtturmstädten Wien, München und Lyon. Darüber hinaus gibt es noch die Folgestädte Santiago de Compostela, Sofia und Venedig, die auf den Erkenntnissen der Leuchtturmstädte aufbauen und die Beobachterstädte Kiew und Yokohama. Alle eint das Streben, die Lebensqualität von Stadtbewohnern zu verbessern.

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Was ist das Ziel?

 

SMARTER TOGETHER ist ein Verbundprojekt, welches sich die gemeinsame Erstellung und das spätere Replizieren von integrierten Lösungen für smart cities zum Ziel gesetzt hat, um die Lebensqualität von Stadtbewohnern zu verbessern. Das Projekt konzentriert sich auf fünf definierte Bereiche: Bürgerschaftliches Engagement, erneuerbare Energien und Wärmemanagement in Stadtquartieren, ganzheitliche Sanierungskonzepte, smart data und Elektromobilität.

Das Projekt implementiert groß angelegte Smart City Lösungen in sechs städtischen Quartieren, entwickelt neue Geschäftsmodelle für ökonomisch nachhaltige und replizierbare Smart City Lösungen, fördert anwenderzentrierte Innovationen, führt Versuche zu Niedrigenergiequartieren durch, überführt bestehende Datennetzwerke in bürgerorientierte open data Plattformen und demonstriert neue Lösungen in der Elektromobilität. Die Forschungsergebnisse des Projekts sollen den aktuellen Wissensstand in den erwähnten Bereichen vertiefen. Darüber hinaus sollen sie es auch ermöglichen, die angewandten smart city Lösungen in weiteren Städten zu replizieren.

 

Leuchtturm-, Folge- und Beobachterstädte

 

‣ Wien, München und Lyon sind die drei Leuchtturmstädte. Diese werden die Lösungen in ausgewählten Quartieren implementieren und demonstrieren sowie die Ergebnisse bewerten und gegebenenfalls die Lösungen auf Stadtebene übertragen. 

 

‣ Santiago de Compostela, Sofia und Venedig sind die drei Folgestädte. Diese werden die wichtigsten Erkenntnisse aus den Leuchtturmstädten übernehmen und diese in verschiedenen urbanen Umgebungen implementieren. 

 

‣ Kiew und Yokohama sind Beobachterstädte. Diese werden die Reichweite des Projekts steigern und die spezifischen Sichtweisen osteuropäischer und ostasiatischer Städte in das ganzheitliche Betrachtungsmodell einfließen lassen.

 

SMARTER TOGETHER ist mit weiteren europäischen Innovationspartnerschaften zu smart cities und communities vernetzt und arbeitet in Kooperation mit einer Vielzahl weiterer Leuchtturmprojekte zusammen, die in anderen europäischen Städten smart city Lösungen erproben. Das Projekt wird gefördert durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union.       

 

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