SMARTilience

Das Projekt SMARTilience setzt es sich zum Ziel ein kommunales Steuerungsmodell für eine klimaresiliente Stadtentwicklung zu entwerfen und anhand der beiden deutschen Großstädte Halle und Mannheim in die Anwendung zu überführen. Das Steuerungsmodell soll dabei sämtliche Prozessschritte der Planung, Umsetzung und Bewertung umfassen, und kommunale Entscheidungs- und Handlungsträger/innen beim vorausschauenden, effizienten Klimahandeln unterstützen. Dabei sollen innovative Governance- Formate für ein integriertes kommunales Management mit konkreten Handlungsfeldern einer klimaresilienten Stadt (z.B. datenbasierte Planungsverfahren, innovative Bürgerbeteiligungsformate, Investition in Ökosystemdienstleistungen und vernetzte Technologien, etc.) zusammengebracht, und in Form von Reallaboren erprobt werden.

 

Im Juli 2020 startete eine sechsteilige digitale Input-Session-Reihe für kommunale Klimaakteure zu den Themen Hitze, Reallabor, Pandemie, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung und Geodaten.

 

Gemeinsam mit Drees und Sommer und den Partnerstädten Halle (Saale) und Mannheim mit ihren städtischen GIS-Experten wurde ein Fragebogen konzipiert, um den Ist-Zustand der Geodatennutzung in den beiden Städten herauszufinden.

 

Anlässlich des Peer-to-Peer-Learnings besuchte Sabine Falk (Halle/Saale) den Neujahrsempfang der Stadt Mannheim, um beim Work-Shadowing der Kollegin Laura Kaiser aus Mannheim einen Tag über die Schulter zu 

 

Zukunfstsstadt 2019

Wie sehen die Städte unserer Zukunft aus?
Vor welchen Problemen stehen die Verwaltungen und wie kann voneinander gelernt werden?

 

4.9.2019

Erste Sounding Board Sitzung in Hamburg

Am 4.9. fand im Hamburg die erste konstituierende Sitzung des Sounding Boards statt. 

 

19.6.2019

SMARTilience Syntegration - Mannheim

Was können wir tun, um integrierten Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in Städten zu steuern?

 

WDR 5 „Neugier genügt“: Städte und die Klimakrise - gibt es Lösungen?

Einige deutsche Städte haben in der letzten Zeit den Klimanotstand ausgerufen.

 

Interview

Stuttgarter IAT & Partner entwickeln Steuerungsmodell für effizientes Klimahandeln in Halle (Saale) und Mannheim – Klimaresiliente Stadtentwicklung durch SMARTilience.

 

Vortrag bei der AKZN

Im Rahmen des Seminars „Notfallvorsorge, Energie und Wirtschaft – Grundlagen“ am 14.08.2020 an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Bad Neuenahr/ Ahrweiler konnte gemeinsam mit Bevölkerungsschützern aus unterschiedlichen Organisationen und Regionen die Bedeutung der zunehmenden Hitzeereignisse für den Bevölkerungsschutz diskutiert werden.

Worum geht es?

Während der kommunale Klimaschutz mittlerweile in vielen deutschen Kommunen fester Bestandteil der strategischen Entwicklung ist, steht die Anpassung an den Klimawandel noch deutlich weniger prominent auf der kommunalpolitischen Agenda. Dabei ist die Wissenschaft sich einig, dass zahlreiche negative Auswirkungen des Klimawandels auf lokaler Ebene mittel- bis langfristig nicht zu verhindern sein werden, und lokale Adaptionsstrategien immer wichtiger werden. Noch fehlen allerdings adäquate Steuerungsansätze, die es Kommunen ermöglichen, Klimaresilienz als Teil einer Vielfalt unterschiedlicher Ziele, strategisch zu adressieren und in intergierte Maßnahmenpläne zu überführen. Auf der anderen Seite existieren bereits eine Vielzahl an Konzepten und Werkzeugen, beispielsweise aus dem Fraunhofer Innovationsnetzwerk »Morgenstadt«, die eine effizientere Steuerung komplexer Stadtentwicklungsprozesse ermöglichen, bis dato allerdings noch nicht im Kontext Klimaresilienz in Städten angewendet wurden.

Was bietet SMARTilience?

Das Projekt SMARTilience setzt es sich zum Ziel ein kommunales Steuerungsmodell für eine klimaresiliente Stadtentwicklung zu entwerfen und anhand der beiden deutschen Großstädte Halle und Mannheim in die Anwendung zu überführen. Das Steuerungsmodell soll dabei sämtliche Prozessschritte der Planung, Umsetzung und Bewertung umfassen, und kommunale Entscheidungs- und Handlungsträger/innen beim vorausschauenden, effizienten Klimahandeln unterstützen. Dabei sollen innovative Governance- Formate für ein integriertes kommunales Management mit konkreten Handlungsfeldern einer klimaresilienten Stadt (z.B. datenbasierte Planungsverfahren, innovative Bürgerbeteiligungsformate, Investition in Ökosystemdienstleistungen und vernetzte Technologien, etc.) zusammengebracht, und in Form von Reallaboren erprobt werden.

Des Weiteren sollen politische Handlungsempfehlungen für Bund, Länder sowie die EUerarbeitet werden, welche darauf abzielen, kommunale Klimaresilienz in den bestehenden regulatorischen Rahmen zu integrieren. Zudem sollen neue Modelle der Finanzierungidentifiziert werden, die eine adäquate Beteiligung der Privatwirtschaft an Investitionen in Klimaresilienz sicherstellen. 

Das Projekt weist insgesamt eine hohe Transdisziplinarität und Anwendungsorientierung auf. Die Resultate sollen daher zu einer systemischen energie- und rohstoffeffizienten, klimaangepassten und sozial inklusiven nachhaltigen Entwicklung von Kommunen in Deutschland beitragen.

Wie ist SMARTilience aufgebaut?

Ein erster Schritt ist Aufarbeitung und Systematisierung des Wissensstands zu Steuerungspraktiken sowie zu Planungs-, Umsetzung- und Bewertungsinstrumenten im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung in Städten, um diese über eine OpenAccess-Plattform öffentlich zugänglich zu machen.

Das integrierte Steuerungsmodell wird dann gemeinsam mit den Projektpartnern und externen Expertinnen und Experten unter methodischer Hilfestellung des Syntegrationsverfahrens konzipiert. Anschließend soll es in den Reallaboren Halle (Saale) und Mannheim unter Berücksichtigung der spezifischen Bedarfe geodatengestützt angewandt werden. Aus der resultierenden Praxiserfahrungen wird das Steuerungsmodells zum Prototypen weiterentwickelt.

Erfolgskritisch ist in SMARTilience der intensive Wissensaustausch zwischen allen Projektpartnern und insbesondere zwischen den beteiligten Städten sowie mit externen Expertinnen und Experten. Daher nehmen das Peer-to-Peer-Learning sowie die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse eine zentrale Rolle ein.

SMARTilience wird im Rahmen der Fördermaßnahme „Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt“ vom BMBF gefördert. Die Forschungs- und Entwicklungsphase des Projektes hat im Februar 2019 begonnen und wird bis Anfang 2022 laufen.

Reallabor Halle (Saale)

Die einwohnerstärkste Stadt in Sachsen-Anhalt Halle (Saale) zählt zu den dichtbesiedelsten Gebieten im mitteldeutschen Raum. Eine vielfältige Kunst- und Kulturszene sowie ein Wissenschafts- und Forschungsstandort mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, dem Weinbergcampus und dem Sitz mehrerer Universitäten prägen die Stadt. Nach 20 Jähriger Stadtschrumpfung ist nun eine Trendwende in der Stadtentwicklung hin zu einer wachsenden Stadt vollzogen.
 

Herausforderungen

Extremwetterereignisse, Hochwasser, Starkniederschläge, Hitzewellen im Altstadtkern, Stürme und invasive Pflanzen- und Tierarten.

Geplante Maßnahmen im Projekt

Das Reallabor Halle (Saale) untersucht die Widerstandsfähigkeit bzw. der Verwundbarkeit des Stadtgebietes anhand von Geoinformationen. Es hat zum Ziel, festzustellen, welche Veränderungen auf das Untersuchungsgebiet hinsichtlich des zu erwartenden Klimawandels zukommen werden, welche Empfindlichkeiten dieses gegenüber den zu erwartenden Veränderungen aufweist und wie hoch das Potenzial zur Bewältigung der entstehenden Herausforderungen ist.

Dazu werden die vorhandenen Geo-Daten im Reallabor Halle (Saale) ressortübergreifend analysiert, Optimierungspotentiale für themenspezifische Datenbestände (Datenlücken) identifiziert und anwenderorientierte Datennutzungsstrategien entwickelt. Lokale Verwundbarkeiten, Bedarfe und Anpassungspotentiale können datentechnisch untersetzt, systematisiert und visualisiert werden.

Als Ergebnis steht eine individuelle Geodatennutzungsstrategie für die Saalestadt. Neben konkreten Stadtgebieten mit Klimarelevanz (Frisch- und Kaltluftbahnen, Hitzeinseln) werden auch Risiko- und Gefahrengebiete ermittelt, um daraus weitere gezielte Anpassungs- und Vorsorgemaßnahmen ableiten zu können. Insbesondere bei kommunalen Geodaten liegt die Nutzung für integriertes Handeln gegenwärtig noch deutlich hinter den Möglichkeiten: Daten werden nicht ressortübergreifen analysiert und fließen daher vergleichsweise wenig in übergeordnete Steuerungsentscheidungen ein. Mögliche Synergie- und Einspareffekte unterschiedlicher kommunaler Handlungsbereiche bleiben unsichtbar und können nicht erhoben werden.

Derzeit werden kommunale Geodaten vorwiegend angebotsorientiert und nur wenig nutzungsorientiert bereitgestellt. Die Nutzung der Geodaten zur Analyse von Synergien, zur Priorisierung und Operationalisierung von Maßnahmen und zur gezielten Kommunikation mit verschiedenen Akteuren steht noch am Anfang. Für eine intelligente, smarte und weitergehende Datennutzung müssen aus den verfügbaren Daten nützliche Informationen gewonnen werden. Dies wird durch die Kombination von (Geo-)Daten, Kontext und Interpretation ermöglicht und wird im Reallabor Halle (Saale) vorangetrieben.

  • Bestandsaufnahme der Geodateninfrastruktur und kommunalen Geodatennutzung in Halle (Saale)
  • Identifizierung von Optimierungspotenzialen (Datenlücken, Stärken und Schwächen der Datennutzung)
  • Entwicklung einer Datennutzungsstrategie für das Geoinformationsportal Halle (Saale), durch die für die Klimafolgenanpassung relevante Betroffenheiten, Bedarfe und Anpassungsnotwendigkeiten visualisiert werden können
  • Kommunikation und Aufarbeitung der Notwendigkeit für Klimafolgenanpassung für die Stadtgesellschaft
  • Fortschreibung und Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes und Verzahnung mit bestehenden Plänen in der Stadt
  • Prüfen der Übertragbarkeit auf andere Kommunen / voneinander Lernen (Peer-to-Peer)
  • fachübergreifender Austausch und Vernetzungsaktivitäten

 

Kontakt

Sabine Falk, M.Sc.
Dienstleistungszentrum Klimaschutz
Sabine.Falk@halle.de

 

Links & Weiterführende Information

www.Klimaschutz.halle.de

Reallabor Mannheim

Mannheim ist die drittgrößte Stadt Baden-Württembergs und das Zentrum wirtschaftlicher, ökologischer, kultureller und sozialer Prozesse in der Metropolregion Rhein-Neckar auf einer Fläche von 145 km². Weiterhin zeichnet sich Mannheim als Industrie- und Handelsstandort, als Universitätsstadt sowie als bedeutender Verkehrsknotenpunkt aus. Als Deutschlands kompakteste Metropole, wächst Mannheim weiter als vielfältige, tolerante und lebenswerte Stadt, die durch ihre 321.261 Bürgerinnen und Bürger geprägt ist (31.12.2019).

 

Herausforderungen

Mannheim zählt aufgrund seiner Lage im Oberrheingraben zu den wärmsten Regionen Deutschlands. Steigende Temperaturen und anhaltende Hitzewellen führen in den Sommermonaten insbesondere in der Innenstadt zu einer starken Überhitzung. Die Versiegelung und dichte Bebauungsstruktur verstärken den Wärmeinseleffekt.
Die Stadt liegt an der Mündung des Neckars in den Rhein und kann dadurch sowohl von Hoch- als auch Niedrigwasserereignissen betroffen sein. Darüber hinaus kommt es häufiger zu Wetterextremen wie Starkregen, unwetterartigen Stürmen und Trockenperioden. Klimawandelbedingt breiten sich zunehmend invasive Tier- und Pflanzenarten aus.
 

Geplante Maßnahmen im Projekt

Die Stadt Mannheim hat sich mit ihrem Leitbild „Mannheim 2030“ das Ziel gesetzt eine klimagerechte, klimaneutrale und resiliente Stadt zu werden. Dafür braucht es eine innovative und intelligente Steuerung von Klimaschutz (KS) und Klimafolgenanpassung (KFA), die in SMARTilience untersucht wird. Im Reallabor Mannheim werden unterschiedliche Tools zur Steuerung ausprobiert, immer vor dem Hintergrund die Resilienz gegenüber den Folgen des Klimawandels zu steigern. Das Reallabor Mannheim möchte zum einen Geodaten als „smarten“ Aspekt der Steuerung nutzen. Hierfür stehen schon einige Daten bereit, wie z. B. die Stadtklimaanalyse. Ziel ist es, dass KS und KFA durch zentrale Bereitstellung und Visualisierung der Daten in allen Bereichen noch stärker berücksichtigt werden können. Gemeinsam mit dem Projektpartner DreSo werden die verfügbaren Daten und die Geodatennutzung in Mannheim analysiert, Datenlücken identifiziert sowie eine Strategie zur klimaschutz- und klimafolgenanpassungsbezogenen Datennutzung entwickelt.

Darüber hinaus wird die Abteilung Klimaschutz gemeinsam mit dem Fachbereich Jugendamt und Gesundheitsamt im Reallabor Mannheim mit der Erstellung eines Mannheimer Hitzeaktionsplans (HAP) als ein Pilotprojekt zur Umsetzung und Steuerung von KFA-Maßnahmen in SMARTilience beginnen. Der HAP hat zum Ziel, die Resilienz der Bevölkerung gegenüber den negativen Auswirkungen des Klimawandels zu steigern. Am 03. Juli fand die Auftaktveranstaltung der Projektbegleitgruppe Hitzeaktionsplan statt. Die fachübergreifenden Teilnehmenden, u. a. Vertreter*innen des Gemeinderats näherten sich thematisch dem HAP. Dazu gehörten die Identifikation vulnerabler, hilfloser Gruppen sowie die Betonung der wichtigen Rolle von Multiplikator*innen dieser Personen für die Erstellung des Mannheimer HAP. Der HAP soll Informationen für die gesamte Bevölkerung bereithalten, für die hitzevulnerablen, hilflosen Bevölkerungsgruppen darüber hinaus konkrete Hilfsangebote/Maßnahmen. Die Abteilung Klimaschutz hat gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung ein Beteiligungskonzept für den HAP ausgearbeitet. Dieses Beteiligungskonzept beinhaltet wichtige Eckpunkte des Beteiligungsprozesses. Über einen Fragebogen werden die Bedürfnisse der vulnerablen, hilflosen Gruppen sowie erste Ideen für Hilfsangebote und Maßnahmen erfasst. Über das Beteiligungsportal der Stadt Mannheim (https://www.mannheim-gemeinsam-gestalten.de/dialoge/hitzeaktionsplan) wird die gesamte Bevölkerung eingeladen ihre Ideen für den HAP mitzuteilen.

Übersicht:
- Erstellung des Mannheimer Hitzeaktionsplans zur Stärkung der Resilienz gegenüber Hitze mit der Projektbegleitgruppe Hitzeaktionsplan
- Analyse des Bestands an verfügbaren Daten in Mannheim und Entwicklung einer Strategie zur klimaschutz- und klimaanpassungsbezogenen Datennutzung
- Berücksichtigung von Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in aktuellen Entwicklungen (Stadtentwicklungsvorhaben, Planaufstellungen und Genehmigungsverfahren) und fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit
- Anwendung der „Urban Governance Toolbox“ zur Analyse des konkreten Handlungsbedarfs in Mannheim und zur Auswahl geeigneter Planungs- und Umsetzungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der spezifischen Problemstellung vor Ort
- Verstärkte Kommunikation und Bürgerbeteiligung in Bezug auf Klimaschutz und Klimafolgenanpassung um spezifische Bedarfe sichtbar zu machen, Betroffenheit aufzuzeigen sowie Synergien zu nutzen
- Aktionsplan 2030 für Klimaschutz & Klimafolgenanpassung zur Unterstützung einer integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung
- Peer-to-Peer: systematische Förderung des Austauschs und des Lernens zwischen den Projektpartnern (Mentoring, Studying, Shadowing)

Kontakt

Agnes Schönfelder
Abteilung Klimaschutz Stadt Mannheim,
agnes.schoenfelder@mannheim.de

Laura Kaiser
Abteilung Klimaschutz Stadt Mannheim
laura.kaiser@mannheim.de
 

Links & Weiterführende Information

Beteiligungsportal Stadt Mannheim 

MANNHEIM AUF KLIMAKURS

Konzept „Anpassung an den Klimawandel in Mannheim“

Leitbild „Mannheim 2030“

Homepage Stadt Mannheim

Drees & Sommer Advanced Building Technology GmbH (DreSo)

Drees & Sommer steht als Deutschlands Marktführer für Projektmanagement und Immobilienberatungsleistungen
für Innovationsführerschaft und Nachhaltigkeit in der Real Estate Branche und im Engineering. Als starker Partner für Beratung, Planung, Bauen und Betreiben im digitalen Zeitalter
bringt Drees & Sommer seine Expertise in der nachhaltigen Planung und Umsetzung von Stadtentwicklungsprojekten ein und unterstützt die Reallabore bei der Entwicklung von praxistauglichen Strategien.


Rolle im Projekt

Drees & Sommer erarbeitet mit den Partnern Geodatennutzungsstrategien, die die
Umsetzung der kommunalen Klimaschutz- und -anpassungsstrategien unterstützen, ressort-übergreifende Synergien aufzeigen, und die interne und öffentliche Kommunikation der Klimaresilienzthemen verbessern sollen. Die Geodatennutzung wird dabei als technisches Schlüsselinstrument eines integrierten, sozio-technischen Steuerungsmodells für kommunale Klimaresilienz betrachtet.


Kontakt

Alyssa Weskamp
Drees & Sommer Advanced Building Technology GmbH
Alyssa.weskamp@dreso.com


Links & Weiterführende Information

https://www.dreso.com/

HafenCity Universität Hamburg, Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung

Das Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung der HafenCity Universität Hamburg (Leitung: Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling) verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Durchführung, Koordination und Bearbeitung anwendungsorientierter Forschungsprojekte innerhalb des Themenschwerpunktes „Klimaschutz und Klimaanpassung“. Fokus der Forschungsarbeiten in zahlreichen sowohl bundesdeutschen als auch EU-Projekten liegt auf der Bearbeitung von klimarelevanten Governance- und Planungsfragen von Städten und Regionen sowie deren Implementierung in die Planungspraxis.

 

Rolle im Projekt

Das Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung der HCU bringt ihre Expertise schwerpunktmäßig in die Erstellung und
Qualifizierung des integrierten Steuerungsmodells ein und wirkt auf die Entwicklung der Urban Governance Toolbox hin. Ergänzend
ist sie gemeinsam mit dem Projektpartner IAT für wissenschaftliche Begleitung der Reallabore zuständig, um daraus notwendige
Rückschlüsse für ein auf weitere Städte übertragbares, integriertes Steuerungsmodell zu ziehen.

Kontakt

Prof. Dr. Jörg Knieling
joerg.knieling@hcu-hamburg.de

Nancy Kretschmann
nancy.kretschmann@hcu-hamburg.de

Olga Izdebska
olga.izdebska@hcu-hamburg.de

Links & Weiterführende Information

https://www.hcu-hamburg.de/research/arbeitsgebiete-professuren/joerg-knieling

Universität Stuttgart – Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT)

Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart kooperiert eng mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und verbindet mit einem tiefgreifenden Verständnis von Organisationsformen und Technologie die angewandte Forschung mit der Praxis. Im Bereich Mobilitäts- und Stadtsystemgestaltung bündelt das Institut seine Kompetenzen, um die Stadt von Morgen unter Beteiligung aller relevanten Akteure nachhaltig, lebenswert, resilient und sicher zu gestalten.
Das IAT bringt für SMARTilience intensive Erfahrungen in der Koordination nationaler und internationaler Forschungsprojekte sowie Methoden-Know-How und Steuerungsexpertise in Stadtentwicklungsprojekten mit.

Rolle im Projekt

Das IAT übernimmt die Konsortialführung und die Steuerung des Gesamtprojekts. Es ist interner wie externer Ansprechpartner für SMARTilience. Aus wissenschaftlicher Perspektive bringt das IAT seine langjährige Expertise in der innovativen Stadtsystemgestaltung sowie in der Umsetzung von Stadtentwicklungsvorhaben ein.

Kontakt

Rebecca Nell
Urban Data & Resilience
Rebecca.nell@iao.fraunhofer.de

Dr. Natalie Pfau-Weller
Urban Governance Innovation
Natalie.Pfau-Weller@iao.fraunhofer.de

Sophie Mok
Urban Economy Innovation
sophie.mok@iao.fraunhofer.de
 

Links & Weiterführende Information

https://www.iat.uni-stuttgart.de/

Malik Management Zentrum St. Gallen GmbH

Malik ist eine führende Wissensorganisation in system-kybernetischem General Management, der Gestaltung von Steuerungsmodellen sowie in der Transformation von Systemen. In Kooperationen mit Städten und Metropolregionen liegt der Referenzbereich in der Integration aller relevanten Stakeholder, der Gestaltung geeigneter Steuerungsmodelle und der schnellen und robusten Umsetzung von Strategien. Basierend auf 40-jähriger Forschungsarbeit hat Malik ein Repertoire an Methoden und Instrumenten als Malik ManagementSystems® zusammengefasst, das Kunden z. B. aus dem Stadtbereich darin unterstützt, gemeinsam mit allen relevanten Akteuren eine Strategie für die Stadt der Zukunft zu entwickeln, z.B. der Brainport Smart District.

Rolle im Projekt

Der Partner Malik hat langjährige Erfahrung in der Strategie- und Organisationsentwicklung. Das Syntegrationsverfahren von Malik, eine Vorgehensweise zur ko-operativen und ko-kreativen Strategieentwicklung, die bereits erfolgreich in mehreren deutschen und internationalen Stadt- und Regionalentwicklungsprojekten eingesetzt wurde, wird in SMARTilience umgesetzt.

Kontakt

Constantin Malik
Malik Management Zentrum St. Gallen GmbH
Constantin.Malik@mzsg.ch

Links & Weiterführende Information

https://www.malik-management.com/de/

Informationen zum Download

Weitere Informationen zu SMARTilience finden Sie in unserer Projektbroschüre:

Smartilience Broschüre (PDF Smartilience_Poster_A0)

 

Ergebnisse der Syntegration:

 

Vorab Meinungsumfrage zu den größten Herausforderungen, Schwächen und Stärken in Bezug auf Governance von Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in Städten:

Auswertung der Meinungsumfrage (PDF Malik Smartilience Meinungsumfrage)

Rebecca Nell, M. A.

Urban Data & Resilience

Fraunhofer IAO | IAT
Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart | Deutschland

Telefon: +49 (0) 711 970 2385
Mail: rebecca.nell@iat.uni-stuttgart.de

Dr. Natalie Pfau-Weller

Urban Governance Innovation

Fraunhofer IAO | IAT
Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart | Deutschland

Telefon: +49 (0) 711/ 970 21 96
Mail: natalie.pfau-weller@iat.uni-stuttgart.de

Sophie Mok, M.Sc.

Urban Economy Innovation

Fraunhofer IAO | IAT
Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart | Deutschland

Telefon: +49 (0) 711 970-2217
Mail: sophie.mok@iat.uni-stuttgart.de

Haben Sie Fragen oder Anregungen oder möchten Sie über das Projekt auf dem Laufenden gehalten werden? Schreiben Sie uns!

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